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Besser als nur genial - Schemann-Klavierduo überzeugte auf ganzer Linie
[...] Kommen Virtuosität des Ausdrucks, technische Reife und eine intelligente Werksicht hinzu, dann ist man - zumindest war es am vergangenen Sonntag so - beim Schemann-Klavierduo, das schon oft bei der Borkener Konzertgemeinde gastierte und zu Recht einen großen Kreis überzeugter Anhänger gefunden hat. [...]
In einer Auswahl aus Dvoráks "Legenden" op 59 schien aufzuleuchten, was Aldous Huxley einmal über die Musik sagte: Neben der Stille sei sie in besonderem Maße dazu in der Lage, Unaussprechliches auszusprechen.
Borkener Zeitung, 22.11.2011
Starallüren scheinen ihnen trotz internationalem Renommee fremd. Für das sympathisch-bescheidene Schemann-Klavierduo zählen Virtuosität und Leidenschaft an der Musik. [...]
Das Publikum honorierte die feinsinnige Sensibilität und mitreißende Virtuosität mit rhythmischem Applaus.
Ruhr-Nachrichten, 21.11.2011
Sie [Schemann-Klavierduo] haben inzwischen weltweiten Ruhm erworben. Den Verantwortlichen des Veranstalters - Kulturforum Schloss Amberg - Schloss Hagenau ist mit der Verpflichtung der Beiden ein wahrer Glücksgriff gelungen.
Sie ersetzten nicht nur ein Orchester. sondern brachten den herrlichen Bösendorfer im Stadttheater im wahrsten Sinne des Wortes zum Singen. [...]
Wenn man bedenkt, dass "Klavier zu vier Händen" eigentlich nur einen zusätzlichen Hocker - und nicht etwa einen zweiten Flügel - erfordert, kommt man ins Grübeln, warum diese Musik nicht viel öfter im Konzertsaal zu hören ist.
Klassik am Inn - Neue Passauer Presse, 25.07.2011
Die zwei bearbeiteten den Flügel nicht einfach, sondern schienen mit ihm zu verschmelzen. [...] Die Interpretationen der Schemanns waren üppig, schwelgend, strömend, gleichwohl kultiviert, wunderbar abgestuft und differenziert.
Kein Wunder, schließlich ist jeder in diesem Duo ein exzellenter Solist. Ein Klavier mit gerade mal 88 Tasten hätte zu eng für zwei so raumgreifende Spieler werden können. Dass dennoch alles harmonierte und nichts "klapperte", ist wohl das Geheimnis des gleich schwingenden (Ehe-)Paares.
Sommerliche Musiktage Soest - Soester-Anzeiger, 11.07.2011
Das Klavierduo Susanne und Dinis Schemann zeigt in Fürstenfeld seine hohe Kunst
Das Schemann-Klavierduo mit Susanne und Dinis Schemann war beim Abend der "Fürstenfelder Konzertreihe" am Samstag im Stadtsaal selbst zu hören - und es waren so viele Interessierte gekommen, dass kein Platz frei blieb. [750 Besucher]
Zum Schluss gab es viel Beifall und Getrampel für diesen Abend, so dass noch zwei Zugaben folgten.
Süddeutsche Zeitung, 30 März 2011
Künstlerduo überzeugt mit meisterlichem Klavierspiel
[..] Drei slawische Tänze von Antonín Dvorák beendeten den erlesenen Duoabend. Rhythmisch mitreißend oder mit ruhiger "tschechischer Seele" ausgestattet, erfreuten sie mit wirbelnder Lebensfreude oder gar in Nr. 6 mit einem Kinderreigen des Frohsinns und Glücklichseins.
Weißer Blütendank, Beifall mit Bravo-Überschwang, stehende Ovationen in der Galerie und zwei fulminante Zugaben wie Brahms Ungarischer Tanz Nr. 6 beendeten das Konzert.
Sächsische Zeitung, 14. April 2011
Als bravourös agierendes Klavierduo verzaubern sie das Publikum, überzeugen mit einer lustvollen Darbietung voller Glanz und Charme. [...] Ihr Auftritt gleicht dem erfrischenden Schaulaufen eines Paares, das die ersehnte Medaille längst in der Tasche hat und nun zur Freude der Zuschauer ein paar ganz besondere Leckerbissen aus dem Köcher zaubert.
(Offenburger Konzert vom 27. November 2010)
Offenburger Tagblatt, 30. November 2010
Sehr differenziert gelangen hier viele klangliche Details in warmer und ganz unaufdringlicher, dabei sehr obertonreicher und intensiv-inniger Tongebung. Die Ruhe nach dem Schlusston, bevor der Applaus einsetzte, machte schließlich deutlich, dass hier eine genuin richtige Stimmung gezaubert worden war. [...] Dass die wohl nicht zu geringen Erwartungen des Publikums an dieses Konzert voll und ganz erfüllt wurden, bewiesen der begeisterte Applaus und das Getrampel am Ende, worauf noch zwei Zugaben folgten.
(Germeringer Konzert vom 26. November 2010)
Süddeutsche Zeitung, 30. November 2010
Freude - einen ganzen Abend lang und in jeder Hinsicht: Es gab sie fürs Auge, fürs Herz und natürlich fürs Ohr, beim Konzertabend des Schemann-Klavierduos in Schweinfurt. Susanne und Dinis Schemann sind nicht nur ein bestens eingespieltes Duo, welches sein Handwerk versteht. Sie sind auch ein sympathisches Künstlerehepaar ohne jegliche Starallüren und mit sofortigem herzlichen Kontakt zum Publikum. [...] Sie spielen virtuos, leidenschaftlich, schwelgend und außerordentlich ausgewogen in der Abstimmung. Musikalische Staus reizen sie bis ins Letzte aus und bringen die Energie temperamentvoll zur Entladung. Das Publikum war gefesselt; es gab spontane Zustimmung und ganz großen Beifall für ein wunderbares Klavierduo.
Schweinfurter Tagblatt, 17. Juli 2010
Ergreifend und wunderbar - 4. Aulakonzert ist ein Ausnahme-Erlebnis - nicht nur für Klavier-Enthusiasten
Präzision und Übereinstimmung waren fantastisch, aber Susanne und Dinis Schemann beließen es nicht bei rein spieltechnischer Bravour. Ihre Skalen perlten ineinander, verwoben sich in einem lebendigen Spiel und aus dem kompositorisch vorgegebenen Dialog machten sie ein bis ins kleinste Detail stimmiges musikalisches Gespräch ... man erlebte einfach ganz hohe Kunst.
Münstersche Zeitung, 09. März 2010
Klavierspiel auf höchstem Niveau - Mit dem Schemann-Klavierduo erlebten die hingerissen lauschenden Zuhörer einen einzigartigen Sonntagabend.
Dem in blendender Form agierenden sympathischen Duo gelang ein Rachmaninow von selten gehörter Qualität. (Fantasie Tableau op. 5 in g-Moll). Solch ein Konzert vergisst man nicht so schnell.
Münsterländische Volkszeitung, 08. März 2010
Vierhändige Geflechte in perfekter Synchronität -
Schemann-Klavierduo begeisterte das Publikum in der gut besuchten Alten Mälzerei
Das Publikum war hochbegeistert über die Kunst dieses fabelhaften Duos. Und auch in der Zugabe zeigten die beiden kräftig entschiedenes Spiel neben beseelter Ausdruckskraft, Anmut und Innigkeit.
Rhein-Neckar-Zeitung, 06. März 2010
Stimmungsvoller Auftritt bei der Lüner Konzertreihe: Susanne und Dinis Schemann begeisterten Publikum im Hansesaal
WAZ, 23. Dezember 2009
Voll perlender und spielerischer Virtuosität
...stilsichere und gleichermaßen werkkritische wie auch einfallsreiche Interpretationen...
Sekunden der absoluten Stille folgten den letzten Tönen. (Schubert Fantasie in f-Moll). Sie waren ein untrügliches Zeichen für ein Ausmaß der Ergriffenheit durch die Musik, das man nicht immer zu erreichen in der Lage ist.
Borkener Zeitung, 01. Dezember 2009
Überschäumende Spielfreude machte hier das Zuhören zum erlesenen Genuss. Leidenschaftlich und expressiv brachte das Duo, das völlig in seiner Musik aufging, dem Publikum Schuberts Musik nahe. ("Lebensstürme", Duo in a-Moll)
[...] Eine weitere Glanznummer des Duos waren die sechs Stücke op. 11 von Sergej Rachmaninow, in denen Schemanns aus dem Vollen ihrer frappierenden spieltechnischen Fähigkeiten schöpften.
Westfälische Rundschau, 27. Oktober 2009
Beflügelndes Heimspiel
Susanne und Dinis Schemann entfalten ihr Können in Fürstenfeld
...Sehr abwechslungsreich im Klang waren schließlich die sechs Stücke op. 11 von Rachmaninow interpretiert. Dies war wesentlich dem Umstand zuzuschreiben, dass es den Pianisten gelang, mit den klanglichen Möglichkeiten des Flügels so souverän umzugehen, dass die Farbpalette ungeahnt viele Nuancen aufleuchten ließ. Sie dosierten aber auch den Einsatz an Energie und Intensität so organisch, dass die einzelnen Stücke bei aller Unterschiedlichkeit zu einem stimmigen Zyklus zusammenwuchsen.
Süddeutsche Zeitung, 31. März 2009
Mit diesem Abend bekräftigte das Pianistenpaar die Qualität seines vierhändigen Klavierspiels: Technische Finesse und Präzision kombiniert mit federnden Dialogen - homogen, ausgewogen und ohne Platz für Egoismen. Das Empfinden der Musiker ist dabei nicht nur hör- sondern auch sichtbar: beide "leben" ihre Töne, scheinen am Klavier mitzusingen und mitzutanzen. Das Duo verschmilzt völlig mit seiner Klangwelt, ergänzt sich geradezu perfekt im musikalischen Miteinander.
Ruhr Nachrichten, 28. April 2009
Das Schemann-Duo ... hinterließ erneut einen glänzenden Eindruck. [...]
Vier flott vorgetragene Ungarische Tänze von Johannes Brahms, mit der Zugabe sogar deren fünf, beschlossen das mit stehenden Ovationen endende Konzert.
Kieler Nachrichten, 18. Februar 2009
Mozarts Sonate KV 448 erklang wohl in einer Weise, wie Mozart sie selbst nicht kennenlernen konnte: Die Präzision und Übereinstimmung im Zusammenspiel war so phantastisch, dass die bei weitem nicht so zuverlässigen Instrumente der Mozart-Zeit diesen Grad an Perfektion nicht zugelassen hätten.
Die Schemanns blieben bei diesem technischen Aspekt aber nicht stehen, sondern verwandelten ihn in Musikalität: Beeindruckend gelangen im Allegro con spirito die wie Perlenschnüre aufgereihten Tonleiterketten, imposant wirkten Stereoeffekt und Frage-Antwort-Spiele im Dialog beider Flügel. Klug dosierte dynamische Steigerungen ermöglichten eine fein nuancierte Tongebung, ohne die klanglichen Extreme ausreizen zu müssen. Eine Dramaturgie der langen Bögen entfalteten die Musiker im Andante, absolut synchron geriet der vital pulsierende Duktus im Schluss-Allegro. [...]
Zwei Zugaben belohnten das Publikum zum Schluss noch für den begeisterten Applaus und die Bravo-Rufe.
Süddeutsche Zeitung, 18. November 2008
Traumpaare. Es gibt sie im Schlager-Genre, es gibt sie unter den Eiskunstläufern, und manchmal sind sie auch, exotischen Blüten gleich, in der klassischen Musik zu finden. Das in Gröbenzell wohnende Klavier-Duo Susanne und Dinis Schemann ist solch ein Traumpaar: Wo die beiden seit Jahren miteinander verheirateten Pianisten gastieren, sind die Säle in der Regel bestens besucht.
[...] Was an dem Duo fasziniert, ist ihre Zwanglosigkeit und die völlig unorthodoxe Art, sich auch den schwierigsten Stücken mit einer verblüffenden Einfachheit zu nähern. Ihre Interpretationen scheinen andere "Lösungen" von vornherein auszuschließen. Immer hat man das Gefühl: So und nicht anders muss es klingen, obwohl man es noch nie so gehört hat.
Münchner Merkur, 25. November 2008
Seelenverwandtes Piano-Paar
Harmonie und Einklang sind Attribute, die besonders in der jetzigen Advents- und Weihnachtszeit von großer Bedeutung sind. Kombiniert man sie mit Virtuosität und hoher Musikalität, kommt man dem sehr nahe, was am Donnerstagabend im Vennehof zu hören war.
Das Schemann-Klavierduo spielte Werke von Donizetti, Schubert, Grieg und Dvorák und versinnbildlichte auf attraktive Art und Weise diese idealen Werte.
Seit mehr als 20 Jahren sind Susanne und Dinis Schemann auf und hinter der Bühne ein Paar. Es ist die daraus resultierende Vertrautheit, die man fast schon als Seelenverwandtschaft bezeichnen möchte und die diesen Konzertabend zu einem besonderen Erlebnis werden ließ.
Borkener Zeitung, 13. Dezember 2008
Schemann-Duo sorgte bei einem Konzert des Fördervereins "pro musica" für eine Sternstunde im Bereich Klavier
Sie spielen nicht einfach Klavier - sie hauchen den gespielten Werken Leben ein, sie lassen das hinter der Musik stehende Universum ahnen, das, für Worte nicht zu erfassen, den Komponisten bewegt haben mag. Sie, das sind Susanne und Dinis Schemann, die gleich das erste Konzert der Saison des Fördervereins "pro musica" in der gut besuchten Rathausehrenhalle zu einer Sternstunde der Klaviermusik machten.
Fränkische Landeszeitung, 28. Oktober 2008
Während manches Klavierduo sich via Konkurrenzdenken Steine in den Weg legt, atmete der vitale, in perfekter rhythmischer Kongruenz und dynamischer Tarierung zelebrierte Vortrag der Schemanns eine liebevolle, geradezu telepathisch anmutende Harmonie, der das Duo dem eigentlich unerreichbaren Ideal des vierhändigen Pianisten spürbar nahe brachte. [...] So war es kein Wunder, dass die begeisterten Zuhörer das hochklassige Klavierduo erst nach der dritten Zugabe von der Bühne gehen ließen.
Neue Westfälische, 18. September 2008
Klavierduos - an einem oder an zwei Klavieren - haben Tradition bei den Balinger Konzerten. Vom Duo Bauer-Bung bis zu den Stenzl-Brüdern haben schon viele ihre Visitenkarten abgegeben, aber kaum je ein besseres als das Ehepaar Susanne und Dinis Schemann. - Die Schemanns machten das zweite Abonnementskonzert in der Stadthalle zu einem besonderen Erlebnis.
Schwarzwälder Bote, 24. Oktober 2007
Die Pressestimmen überschlagen sich, von “perfekter Inszenierung” über “zwei Herzen und eine Klavierseele” bis “vollendete Reife und Homogenität”: Es geht darum, die Auftritte des Klavierduos Schemann zu kommentieren. Am Samstag waren die Musiker, die nicht nur an den Tasten, sondern auch privat ein Paar sind, im Offenburger Salmensaal zu Gast.
Um es vorwegzunehmen: Die hohen Erwartungen haben sich erfüllt. Susanne und Dinis Schemann, die seit 22 Jahren gemeinsam in die Tasten greifen, haben alles, was ein stimmiges Duo braucht: Man versteht sich blind; man verfolgt dasselbe Ziel und verwendet miteinander harmonierende Mittel, um es zu erreichen.
Badische Zeitung, 26. April 2007
Feuerwerk an Tönen – Schemann-Duo nutzt die Möglichkeiten zweier Flügel
Mit Mozarts einziger Sonate für zwei Klaviere in D-Dur KV 448 wurde der Abend eröffnet. Im Kopfsatz, mit Allegro con spirito überschrieben, bestimmte der orchestrale, fast symphonisch volle Klanggestus das Spiel der beiden Partner. So kam der räumlichen Wirkung der beiden Flügel insbesondere dann Bedeutung zu, wenn sich aus dem vollkommen synchronen Zusammenspiel ganz selbstverständliche Dialoge mit einzelnen Motiven entwickelten. [...] Eine sorgsam ausbalancierte dynamische Differenzierung eröffnete der kantablen Melodie im Andante eine Aura, in der sich ihre Spannungsbögen wunderbar entfalten konnten. Das verspielt-eingängige, vor Vitalität sprühende Rondo-Finale gewann aus den klar überlegten Steigerungsmomenten seine strukturelle Orientierung.
Süddeutsche Zeitung, 20. März 2007
Klangfeuerwerk und Tastensturm zu vier Händen [ein Flügel] Deutsch-portugiesisches Klavierduo Schemann riss Zuhörer in der Kirchheimer Stadthalle von den Sitzen
Nach der Pause lag der Schwerpunkt auf tänzerisch angelegter Musik. Mit Edvard Griegs Norwegischen Tänzen, op. 35, bot das Duo eine ungeheuer abwechlungsreiche Komposition mit ständig wechselnden Rhythmen, Tempi und Klangfarben dar. [...] Die gegenläufigen, jazzartig wirkenden Rhythmen, die höchste Präzision verlangten, und der fulminante, äußerst hörerwirksame Schluss mit punktgenauer “Landung” rissen die Zuhörer gleichsam von den Sitzen. Mit den Ungarischen Tänzen Nr. 1,4, und 6 aus dem ersten Band von Johannes Brams schloss sich der musikalische Kreis. Bereits beim Allegro molto (Nr. 1) begann im stark rhythmisierten Mittelteil das Pusztafeuer zu lodern, angefacht von einem wie entfesselt aufspielenden Duo, das dabei aber nicht in schiere, seelenlose Tastenakrobatik verfiel, sondern stets ausdrucksvoll gestaltend zu Werke ging. [...] Susanne und Dinis Schemann erwiesen sich nochmals als wahre “Hexer der Tastatur” und als Meister der agogischen und dynamischen Effekte: unter ihren Händen geriet der viel gehörte und zuweilen tot gespielte Brahms zu einer “entstaubt” wirkenden Konzertsaalperle. Frenetischer Beifall, vermischt mit Bravorufen, honorierte den begeisternden Vortrag des Duos.
Teckbote, 05. März 2007
Gleichklang der Herzen, Gleichklang der Hände
Die neue Konzertreihe “Leutkircher Klassik” ist mit einem Abend der Extraklasse zu Ende gegangen. Das Ehepaar Schemann bot Klavier zu vier Händen mit technischer Brillanz und größtmöglicher innerer Übereinstimmung. So ertappte man sich gar bei dem Gedanken, dass diese Musikgattung ursprünglich wohl für Ehepaare konzipiert wurde.
Schwäbische Zeitung, 15. Mai 2007
Sternstunden im Hertener Schloss
Im Hertener Schloss kam es zu einer Sternstunde in Sachen vollendeter Reife und Homogenität. Meisterhaft beherrschen beide die großen, organisch dahinfließenden Bögen. Der Atem der Musik, das Warme und Runde steht im Vordergrund. Das schließt beim Schemann-Duo aber ein entfesseltes Stürmen und Drängen keineswegs aus, denn die extremen Zuspitzungen des Temperaments, das sie sich leisten, sucht ihresgleichen. [...] - ein Musizieren, das bei aller ausgewogenen Reife und sinnlichen Kultiviertheit den grellen Überraschungseffekt, ja Überraschungsangriff nicht verleugnet. Großartig!
Hertener Allgemeine, 22. Mai 2006
Meilensteine zu vier Händen - Duo Schemann begeistert am Wochenende sein Publikum
... Doch bei aller Musizierfreude und musikantischem Verve ließ sich das Duo – jetzt mit Susanne Schemann in der schmissigen Oberstimme – nicht zu Nachlässigkeiten verführen, behielt die edle Form im Auge, deren kontrastreiche Anlage auch höchste Anspannung verlangt. [Brahms Ungarische Tänze]
Süddeutsche Zeitung, 20. November 2006
Susanne und Dinis Schemann vom Publikum gefeiert
...Sie zauberten die Triller aus dem Handgelenk, spielten sich die Klangworte zu und zeigten damit ein bezauberndes Spiel, das sich im dritten Satz Allegro molto ungehindert fortsetzen konnte. Die tiefer liegenden Schichten, die nicht ungetrübte Heiterkeit der innerlich wie äußerlich bewegenden Sonate, wusste das Paar dabei mit brillanter, stimmiger Interpretation zu vermitteln. [Mozart, Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448]
Acher- und Bühler Bote, 07. Oktober 2006
In fulminanter Dichte bot das Duo das dreisätzige Werk, ließ heitere Gelassenheit mit tänzerischer Bewegtheit kokettieren. Empfindungsreichtum und Beseeltheit erfreuten im Andante, perlten, wogten und sangen voll Innigkeit, waren kunstreicher Kontrast zum schillernden Final-Allegro, in dem tanzende Hände Mozartsprache der Superlative zauberten. [Mozart, Sonate F-Dur KV 497]
Sächsische Zeitung, 15. November 2006
Mit diesem Abend unterstrich das sympathische Pianistenpaar erneut den hohen Stand seines vierhändigen Klavierspiels: Höchstes technisches Können und Präzision vereint mit fesselnden, flexiblen Dialogen und das alles in einer Homogenität und Ausgewogenheit, bei der kein Platz für störende Egoismen bleibt. ... Ein großer Abend für alle Freunde der Kammermusik mit viel Applaus.
Weißenburger Tagblatt, 1./2. November 2006
Funkelndes Tastenfeuerwerk mit russischer Folklore
Ob im luftig-leichten Mozart-Allegro oder im rasenden Schlussakkord zu Rachmaninows sechs Klavierstücken – das Schemann-Klavierduo macht das vierhändige Pianospiel zur perfekten Inszenierung. Im Schlosskonzert präsentierte sich das Musiker-Ehepaar Susanne und Dinis Schemann harmonisch aufeinander abgestimmt, mit virtuoser Gestaltungskraft und viel Gespür für die große Emotion. [...] Hoch konzentriert zeigten sich die zwei Künstler am Flügel und gestalteten fast selbstvergessen ein mitreißendes Konzerterlebnis.
WAZ, 22. Mai 2006
Nach der Pause wurde mit Rachmaninows buntem Zyklus Op. 11 ein wahres Feuerwerk der Klangfacetten entfacht, das sich in den Zugaben, zwei ungarischen Tänzen von Johannes Brahms, fortsetzt. Susanne und Dinis Schemann müssen ein dritte zur Beruhigung spielen, weil das begeisterte Publikum sie nicht fortlassen möchte: Minutenlanger Beifall, “Bravos” und einhellige Begeisterung.
Penzberger Merkur, 06. März 2006
Es folgten zwei Kompositionen von Franz Schubert [Marche charactéristique / Rondo in A-Dur], bei denen das Paar zu einer Höchstform auflief, die ein Klavierduo wohl nur durch jahrzehntelange gemeinsame Konzertpraxis erreichen kann.
Wolfenbüttler Zeitung, 25. April 2006
Ein Wesen mit vier Händen
Sie ergänzen einander und gleichzeitig ermöglicht die Präsenz des jeweils anderen jedem von beiden, immer wieder über sich selbst hinaus zu wachsen. Susanne und Dinis Schemann sind nicht umsonst ein international gefeiertes Klavierduo. Ihre innere Haltung spiegelt sich nicht nur in offensichtlicher Freude am Zusammenspiel wider, sondern die Werke, die sie interpretieren, leuchten gleichsam von ihrem musikalischen Geist, ihrem sie prägenden Klangcharakter, von innen heraus als Gestalt gewordene Sehnsucht.
FLZ, 29. März 2006
Mit unbändigem Spieltrieb
Mozart mit melodischem Wohllaut, Schubert mit unbändigem Feingefühl für das Schwanken zwischen Leid und Lebenswille und Brahms mit lustvollem tänzerischen Blut: Die Schemanns verstehen ihr Handwerk mit gestalterischer Spielfreude umzusetzen.
Pforzheimer Zeitung, 29. November 2005
Spiel von anrührender Tiefe beflügelte die Kreativität Hochkarätiges Konzert mit dem Schemann-Duo
Ganz gleich, wo die Zuhörer ihr persönliches Highlight entdeckten, alle Werke dieses Abends hatten eines gemeinsam: Die Interpretationen waren stimmig, darüber hinaus in einem Maße reif und tiefgründig, dass sie auf künstliche dramatische Effekte völlig verzichten konnten... Nachhaltiger, mit etlichen Zugaben honorierter Beifall war nur ein letztes kleines Indiz für den Erfolg dieses hochkarätigen Konzertes.
Borkener Zeitung, 10. Dezember 2005
Susanne und Dinis Schemann sind zwei Herzen und eine Klavier-Seele. Hörbar im perfekten Zusammenspiel, im aufeinander ein- und zugehen ihres Spiels. In Artikulationsnuancen, in gleich gepolter Agogik, in gleicher Leichtigkeit, Eleganz und gleichem Feuer.
Rhein-Neckar-Zeitung, 18. November 2005
Schemann: Weltklasse-Klavierduo löst Beifallssturm aus Ein Klavierduo von Weltklasse gestaltete das fünfte Meisterkonzert der Saison... Das Künstler-Ehepaar Susanne und Dinis Schemann steht in der Musikwelt für erste Qualität.
"Die Glocke", 1. März 2005
Schemann-Klavierduo: Triumph des Zwanzig-Finger-Orchesters
Es geht dabei [Mozart Sonate in F-Dur, KV 497] vor allem um klangliche Effekte, die mit viel Fingerspitzengefühl aus feinsinnig kontrastierenden Mixturen geformt sein wollen. Und dies beherrscht das Schemann-Klavierduo brillant, was bei Mozart vor allem in der Gegenüberstellung der zwei gegensätzlichen Themen im kantablen Andante deutlich zum Tragen kam. Aber auch im raffinierten Finale, das den Zugriff des Duos auf den Punkt brachte: kultivierte Pianistik in orchestraler Farbigkeit mit reichlich Finesse.
Süddeutsche Zeitung, 24. Januar 2005
Atemberaubendes Konzerterlebnis Schemann-Duo in absoluter Höchstform
Die Aula des Eckenberg-Gymnasiums hat in den letzten 36 Jahren musikalisch schon viel erlebt: großartige Kammermusikabende, begnadete Künstler und ein immer wieder begeistertes Publikum. Doch eine derartige Begeisterung seitens des Publikums und eine solche Demonstration höchster Musikalität und Spielkultur hat es noch selten gegeben. Das Schemann-Duo erwies sich am Samstagabend als ein wahrer Glückstreffer.
Rhein-Neckar-Zeitung, 1. Dezember 2004
Vier Hände, ein Klavier, zwei Künstler und ein unbändiger Gestaltungswille: das grandiose Schemann-Klavierduo... Dinis und Susanne Schemann schlagen nicht nur einfach gleichzeitig die Tasten an. Ihre Bewegungen sind aus einem Guss, ihr Atem ist ein Gleichklang, die perfekte Harmonie. Für Schemanns Schubert könnte man sterben, ihre Interpretation darf zweifellos zu den besten der Gegenwart gezählt werden.
Südwest-Presse, 27. April 2004
Meister des vierhändigen Klavierspiels
Dithmarscher Landeszeitung, 14. Juni 2004
Ein Klavierduo der europäischen Spitzenklasse Susanne und Dinis Schemann haben ihren Mozart zweifellos zutiefst verinnerlicht - sie präsentieren die drei Sätze weniger als Dialog als vielmehr in großer Harmonie. Beide Körper bewegen sich synchron im absoluten Gleichklang der Musik... Der Mittelsatz, ein überaus zartes Andante, ließ den schweren Steinway-Flügel förmlich schweben...
Chamer Zeitung, 5. Oktober 2004
Bei den Schemanns wähnte man sich wie auf dem Karneval in Rio, so prägnant ließen die beiden die Tasten tanzen! ("Scaramouche" von Darius Mihaud)
Süddeutsche Zeitung, 8. März 2004
Mit atemberaubender musikalischer Präzision und überlegener künstlerischer Gestaltungskraft wurde das Musikerpaar seinem Ruf gerecht, zu den führenden Klavierduos der Zeit zu gehören.
Badische Zeitung, 1. April 2004
Endlich wieder Künstler, die nur so von Musik sprühen! Die ihre Freude und ihren Ernst souverän mitzuteilen wissen. Die schwungvoll, auch mit Eleganz die selbst gestellten Aufgaben anpacken... Die Mozart-Sonate (KV 448): Eine geschliffene Interpretation, fein ziseliert, alles in der Linie, nichts platzt heraus. Dann die vielschichtige, große f-Moll-Fantasie von Schubert für Klavier zu vier Händen: Die Tragik eines solchen Werkes ist nur mit Leidenschaft zu bewältigen. Die liebevolle Beschäftigung schafft Atmosphäre, die zarte Bestimmtheit gibt Konturen, Längen gibt es nicht, die Generalpausen sind großartig mit dem Unhörbaren gefüllt. Auffallend, wie die beiden Musiker vorhören, wie sie im lange vorbereiteten Schluss alle Gefühle noch einmal zusammenfassen und die Musik verklingen lassen: Das Publikum folgt atemlos, mucksmäuschenstill, unfähig, sofort zu klatschen. Debussys "Petite Suite", ebenfalls für Klavier zu vier Händen, ist vom Tänzerischen durchpulst, farbenprächtig, bizarr, locker dahinstürmend, ein Bilderbuch voller Stimmungen und Gedanken. Und erst Scaramouche für zwei Klaviere: Wann je ist der zweite Satz dieses Reißers, das "Modéré" mit so viel Poesie erfüllt? Aus dieser Ruhe heraus wirkt die Samba umso mitreißender... Ein Konzert, in dem viel geschehen ist.
Nürnberger Zeitung, 22. Oktober 2003
Bewundernswerte Balanceakte am Klavier... Mit einem abwechslungsreichen Programm beliebter und bekannter Repertoirestücke für vierhändiges beziehungsweise an zwei Flügeln praktiziertes Klavierspiel fand die Konzertvereinssaison 2002/03 einen überaus gelungenen Abschluss. Das Ehepaar Susanne und Dinis Schemann ... gestaltete einen Klavierabend, der überaus erstaunliches interpretatorisches Format hatte... ...So wurden die Zuhörer im Ingolstädter Theaterfestsaal ungemein eindringlich vom Sog mitgezogen, der bis zum letztendlichen Zusammenbruch unwiderstehlich in Ravels "La Valse" wirksam ist. Als optimistischeres Gegengewicht zum grandiosen Finalstück Ravels mit seinen pessimistischen Visionen ließen Susanne und Dinis Schemann (die mit knapp umrissenen einleitenden Worten die jeweiligen Stücke für das Publikum sehr gut vorstellten) drei effektvolle Zugaben erklingen, die noch einmal den begeisterten Applaus der Zuhörer herausforderte.
Donau Kurier Ingolstadt, 17. Mai 2003
Das renommierte Schemann-Duo griff in die Tasten und brillierte vom ersten Takt des Konzertes für zwei Klaviere und Orchester in d-moll von Francis Poulenc. Furios meisterten Susanne und Dinis Schemann ihre Soloparts und fügten sich geschmeidig ein in die orchestrale Begleitung. Mit berückender Ausdruckskraft gestalteten sie das romantisch angehauchte Larghetto und voller Eifer setzten sie die pulsierenden Rhythmen der Ecksätze um... Bravo-Rufe und frenetischer Beifall!
Homburger Woche, 13. März 2003
Harmonie auf 20 Fingern... Aus ihrer ständigen gemeinsamen Musizierpraxis heraus ist eine großartige Harmonie des Zusammenspiels erwachsen, das auch der Sonate in B-Dur von W.A. Mozart interpretatorischen Charme verlieh... Klar perlende Figuren beider Partner verschmolzen bei höchst prägnantem Zusammenspiel zu einem Guss. Da verlief das Duettieren in harmonischem Schlagabtausch auch im weich singenden Adagio, das mit graziös eingefügten Zweiunddreißigstelfiguren an klanglicher Leichtigkeit gewann.
Südkurier, 27. Mai 2003
Vier Hände wie aus einem Guss... Musikalisch sind sie wohl so etwas wie das chinesische Ying und Yang, das zusammen eine Einheit ergibt. Diese konnten die Besucher des Schlosskonzerts am Sonntag als musikalische Harmonie in Vollendung genießen. Denn wäre es nicht naturgemäß völlig unmöglich, hätte man glauben können, dass es ein einziger Spieler war, der sich dem Vortrag der Stücke zu vier Händen hingab.
Ruhrnachrichten, 12. Juni 2003
Mitreißende Spielfreude begeistert das Publikum
Taunus Zeitung, 13. März 2003
Publikum feierte Schemann-Duo... Dem in blendender Form agierenden sympathischen Duo gelang hier ein Schubert-Erlebnis von selten gehörter Qualität. Wie ein großer gewaltiger Spannungsbogen erklangen die vier Sätze wie aus einem Guss, mal einfühlsam schlicht und dann in kraftvoller ekstatischer Entwicklung. Die aus scharfen Dissonanzen gefügte Schlusskadenz hallte dann nach wie ein dramatischer Schicksalsspruch... Es gab hochverdiente, fast endlose Beifallsstürme.
Westfälische Rundschau, 12. April 2003
Das Künstler-Ehepaar gab das perfekte Bild zweier eigenständig handelnder Individuen ab, die zugleich innig aufeinander bezogen sind. Entsprechend gelang ihr Soloauftritt mit "Scaramouche" von Darius Milhaud als feinsinniger Dialog, der sich an mancher Stelle im Träumerischen verlor, um dann im Taumel eines Tanzes zu enden.
Märkische Allgemeine, 20. März 2003
Die Schemanns mit effektvoller Bravour
Münchner Merkur, 08. April 2003
Hätte man nur auf das Spiel gehört, dann hätte man auch meinen können, dass nur ein Pianist am Flügel säße. Das Klavierduo verschmolz mit der Musik, nutzte das gesamte Ausmaß der Tastatur und reichte unmerklich die Leitfäden der Kompositionen einander weiter. Gedämpfteste Lautstärke kontrastierte mit aufbrausend orchestraler Klangfülle, die wohl farbenfroher, virtuoser und ausgeglichener nicht sein kann.
Ruhrnachrichten, 12. April 2003
Ein perfektes Duo [...], das mit brillanter Technik, fein nuanciertem Spiel und Virtuosität die Zuhörer begeisterte. Das Zusammenspiel der beiden war an Perfektion und Klangschönheit kaum mehr zu überbieten.
Westfalenpost, 18. Oktober 2002
Farbenreiche Klangfülle erwartete das zahlreiche Publikum in den Sechs Stücken op.11 von Sergej Rachmaninow. In diesem Werk findet sich alles wieder, was auch die Stärken des Schemann-Klavierduos unterstreicht. Orchestrale Klangfülle wird von dekorativer Pracht überhöht, lyrische Kantabilität kontrastiert mit kraftvoller Virtuosität und spannende Rhythmusakzente klären die innere Struktur der weiten Melodiepassagen. Dem frenetischen Applaus begegnete das Duo mit zwei brillant vorgetragenen Ungarischen Tänzen von Brahms und einer zauberhaften zeitgenössischen Jazzminiatur von Manfred Schmitz.
Süddeutsche Zeitung, 11. März 2002
Umjubelte Schemanns spielen in der Aula... Es gibt Konzerte, die kann man einfach nur genießen. Sie sind selten, aber gerade darum kostbar... Nach drei Zugaben wurde das Pianisten-Duo von einem Publikum entlassen, das diesen Abend so schnell nicht vergessen wird.
Westfälische Nachrichten, 03. Dezember 2002
Über die Grenzen dessen hinaus, was sich mit Worten sagen lässt, spielte das Duo. Das war, lange danach noch, zu spüren. Was kann Musik mehr?
Braunschweiger Zeitung, 15. Oktober 2002
Die als Klimax konstruierte ‚Petite Suite' zu hören, ist stets ein Genuss. Sie vom Schemann-Klavierduo zu hören, bot darüber hinaus den Genuss pianistischer Kultur.
Rhein-Neckar-Zeitung, 28. Oktober 2002
...Gefühlsstarke Tiefe, Dramatik und kecke Frische... Dieses emphatische Werk aus Schuberts Todesjahr 1828 (Fantasie f-moll) gestaltete das Klavier-Ehepaar in einer überzeugenden Interpretation von deutlichem, eigenständigen Profil: Sehr freies Rubato, viel Agogik, kantige, zerrissene, zugespitzte Phrasierungen dienten der expressiven Dramatisierung. Das Staunen, Stocken und plötzliche Aufwallen bei beiden Pianisten geschah wie aus einem Guss. Besonders wichtig für die musikalische Deutung war das bewusst ausgespielte Innehalten...Am Ende dieser hochdramatischen, existenziellen Musik "auf Leben und Tod" stand sekundenlang die Spannung im Raum.
Binger Allgemeine Zeitung, 25. Februar 2002
Musikalische Seelenverwandtschaft Schemann-Klavierduo bot berauschende Klangdelikatesse
Allgäuer Zeitung, 27. April 2002
...ein pianistischer Geniestreich, den die Zuhörer nicht so schnell vergessen werden!
NWZ, 24. Oktober 2002
Duo Schemann begeistert die Besucher des Aulakonzertes mit begnadet vierhändigem Spiel... Vierhändig an zwei Flügeln zu spielen bedeutet eben mehr, als gleichzeitig Tasten anzuschlagen. Gleichzeitiges Empfinden dynamischer Abläufe, agogisches Fortschreiten musikalischer Bewegungen, Zeit mit musikalischen Mitteln zu zweit zu gestalten, das konnten die Hörer des Aulakonzertes erleben. So schön kann man vierhändig spielen!
Münstersche Zeitung, 03. Dezember 2002
...‚erlesene' Klaviermusik zu vier Händen vom Feinsten...
Weißenburger Tagblatt, 29. Oktober 2002
Das reine und ruhige Leuchten, das selige Verströmen dieser Musik - Susanne und Dinis Schemann wuchsen hier zu einer Einheit.
Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide, 25. Juli 2002
Das klang bei Mozarts D-Dur-Sonate KV 381 noch sehr leichthändig, zumal die Schemanns die beiden Ecksätze außerordentlich pfiffig, mit einem unglaublichen Zugriff und sehr ernst genommenen Tempi spielten, die die sangliche Ruhe des weich gelagerten Mittelsatzes bestens kontrastierten. Was hier schon beeindruckte, war nicht nur die Gestaltung des Notentextes, sondern auch die technische Umsetzung: ein absolut gleicher Atem, absolut gleichlaufende Präzision, absolut bruchlose Übergaben.
Saale-Zeitung, 26. März 2002
...ein homogenes Spiel der Sonderklasse... Bravo!
Westdeutsche Allgemeine, 29. Oktober 2001
Erstaunlich, wie beide die schnell wechselnden Stimmungen vom intimsten Bekenntnis in gedämpftester Lautstärke zum wilden orchestralen Aufbruch meisterten, dabei die motivischen Leitfäden unmerklich einander weiter reichend. (Franz Schubert: "Lebensstürme" a-moll)
Thüringer Allgemeine, 09. Oktober 2001
...Synchroner Gleichklang an zwei Flügeln - Schemann-Klavierduo in absoluter Höchstform... In absolut synchronem Zusammenspiel gelang der Kopfsatz (Allegro con spirito), wobei hier die orchestralen Echoeffekte besonders beeindruckten. Durch die perlenden Läufe, den Verzicht auf zu große Lautstärke und den spielerischen Impetus des Satzes herrschte eine von Leichtigkeit getragene Heiterkeit vor. Die klare dynamische Differenzierung ohne Rubati bewirkte im Andante ein zartes, aber nie manieriertes Sentiment, bevor ein von Eleganz geprägtes Allegro molto das Werk beschloss. (W.A. Mozart: Sonate D-Dur, KV 448)
Süddeutsche Zeitung, 20. November 2001
Wenn sich die Phrasen zum sinnerfüllten Ganzen reihten und die Tiefe der Empfindung ausgelotet schien, war es, als spiele nur ein Musiker und nicht ein Duo... Beifall über Beifall.
Münchner Merkur, 22. November 2001
Am schönsten war, wie sie als Einheit agierten, wie sie mit der Musik atmeten und lebten. Ganz egal, wer oben oder unten spielte - (sie wechselten mit jedem Stück) - der Klang war immer weich, sonor, ausgeglichen und fabelhaft transparent... So entstand der Eindruck, ein einziger Spieler säße am Flügel, der allerdings mit extrem erweiterter Palette arbeiten kann, und Schuberts "Lebensstürme"- Allegro klang wie eine symphonische Partitur. Selten wird einem so klar, wie unerbittlich das Kopfmotiv immer wieder einbricht, sei es nach einer plötzlichen Steigerung aus lyrischem Verweilen heraus oder mitten in eine Phase paradiesischer Entrückung, und wie nach all den Auf- und Abbrüchen die Musik am Schluss gleichsam in sich zusammenfällt...
Schwarzwälder Bote, 05. Dezember 2001
Bereits während des Allegros der Sonate D-Dur, KV 381 fällt die Hingabe an die Musik im Spiel der beiden Pianisten auf. Susanne Schemann überträgt nicht einfach die Noten in Pianosprache, vielmehr "lebt" sie die Musik mit vollem Körpereinsatz... Es scheint, als verfolge sie selbst am aufmerksamsten die Entwicklung der Stücke, und das ist so faszinierend, das man den Blick, sonstigen Hörgewohnheiten zum Trotz, nicht abwenden kann.
Emder Zeitung, 08. Dezember 2001
Die bildhafte Musik mit harmonisch reizvollen und eleganten Passagen wurde in der Darstellung der beiden Pianisten zu einem echten Hörvergnügen, wobei der Schlusssatz " Le pas espagnol" mit seinem temperamentvollen spanischen Kolorit die Zuhörer besonders begeisterte. (Gabriel Fauré: Dolly)
Meppener Tagespost, 12. Dezember 2001
Zaubereien zu vier Händen!
Süddeutsche Zeitung, 19. März 2001
Vier Hände - eine Seele. Die Art und Weise, wie bei diesen beiden Musikern vier Hände zu einem homogenen Summum, ja zu einer Seele verschmelzen, das machte das Spiel der Schemanns auch dieses Mal so unnachahmlich schön. Einfach Weltklasse!
Rhein-Neckar-Zeitung, 05. Juni 2001
In die "Bravo"-Rufe der Soignierten mischte sich das "Uuuuh" der Jüngeren und das Klatschen der Kinder (bis in ihre Fußspitzen hoch über dem Parkett) - das Klavierduo Schemann hatte generationenübergreifend die Hörer für das Spiel "Klavier zu vier Händen" gewonnen. Die langjährige Erfahrung zeitigt perfekte künstlerische Übereinstimmung in der Interpretation bis in die musikalischen Details, unabhängig davon ob er oder sie gerade erste oder zweite Stimme und musikalische Führung übernehmen. Und dennoch keine Routine, sondern eine musikalische Lebendigkeit, die von zartester Melancholie bis zu eruptiven Ausbrüchen reicht und bei Susanne Schemann in fast tänzerischer Körpersprache gelegt wird. Durchdachte Interpretation und hörerwirksame, tänzerische Glanzlichter gehören zum Ausdrucksrepertoire. Fränkischer Tag, 06. März 2001
Mit pianistischem Feuer und eruptivem Engagement ließen die Schemanns Instrument und Saal erbeben. Dass mehrere Zugaben folgen "mussten", darunter ein bezauberndes zeitgenössisches Stück, war "unvermeidlich".
Rieser Nachrichten, 23. Mai 2001
...Klavierspiel zu vier Händen in absoluter Perfektion... Die greifbare Harmonie der Spielweise, das blinde Timing und die saubere, akzentuierte Klangfarbe überzeugten das Publikum und riss es zu Beifallsstürmen hin.
Frankfurter Neue Presse, 30. März 2000
"Die Harmonie einer intakten Dreierbeziehung" könnte die lapidare Umschreibung des Schemann-Klavierduos sein. Aber es ist mehr - viel mehr! Schemanns Ausstrahlung ist überwältigend! Die Symbiose von Liebe, Temperament und musischem Können macht atemlos. Zwei Menschen am Flügel, mit dem sie verschmelzen.
Bayerwald-Echo, 27. März 2001
Das Schemann-Duo besticht durch absolute Präzision des Zusammenspiels, die vergessen läßt, dass hier zwei Personen am Flügel sitzen. "En bateau" (Claude Debussy, Petite Suite) lässt das Schwankend-Wiegende auf sich kräuselndem Wasser erahnen, "Cortège" - ein Festzug am Hof - erfreut mit Klangfülle. Durchaus eruptiv auch das "Menuet" mit seinen modalen Anklängen von vorbarocken Menuett-Formen. Ein Feuerwerk schließlich stellt das abschließende "Ballet" dar, in welchem der tänzerische Elan vollends durchbricht.
Mannheimer Morgen, 16. März 2001
Die Schemanns hoben die unbekümmerte Munterkeit des Stücks durch frische Tempi hervor, artikulierten dabei aber so ausdrucksvoll, dass in den Ecksätzen schon hin und wieder Motive des Figaro spannungsreich aufzuleuchten schienen, und der Mittelsatz, wie mit halber Stimme gesungen, fast romantischen Charakter gewann. (W.A. Mozart, Sonate D-Dur KV 381)
Tagespost, 09. April 2001
In den Slawischen Tänzen lebten Susanne und Dinis Schemann schließlich ihr ganzes Temperament aus. Dvoráks op. 72 Nr. 2 und op. 46 Nr. 7/8 ließen das Publikum auf den Sitzen wippen - soviel Charme und Lockerheit steckte in ihnen, so präzise agierten die Pianisten. Herrlich das weit ausgreifende Thema des melancholischen op. 72. Temporeich, mit großer Anschlag-Kultur die schnellen Sätze.
Heidenheimer Neue Presse, 16. November 2000
...Klavierträume zu zweit... Übereinstimmung im Seelenton beim "Schemann-Duo" Das Schemann-Klavierduo überzeugte mit einer im besten Sinne klassischen Wiedergabe dieses frühen Meisterwerks (W.A. Mozart, Sonate B-Dur KV 358), überaus differenziert in Dynamik und Agogik, unglaublich plastisch und transparent: die Mozartsche Partitur unter der Lupe... Konsequenterweise setzten die Schemanns dem klassischen Mozart einen klassisch-romantischen Schubert entgegen, präsentierten eine akribisch durchgeformte, herrlich proportionierte Interpretation. Die Fantasie gewann Größe und dramatische Kraft; aber im Hintergrund war stets der spezifisch Schubertsche Seelenton spürbar, zwischen Tränen, Tod und Seligkeiten...
Süddeutsche Zeitung, 17. Oktober 2000
Das Schemann-Klavierduo bot Klaviermusik vom Feinsten, begeisterte die Zuhörer nicht nur mit perfektem Zusammenspiel, sondern vor allem mit engagierter, packender Ausformung des Notentextes. ...eine bemerkenswerte musikalische Partnerschaft, die sie zu singulären Erscheinungen in der Musikwelt macht.
Rüsselsheimer Echo, 02. November 2000
Schuberts Fülle kostbarer thematischer Einfälle, seine kühne Harmonik und die handwerkliche Meisterschaft seines vierhändigen Klaviersatzes - all das demonstrierte das Klavierduo Schemann in seiner bewegenden Darstellung, welche die überragende künstlerische Leistung des Abends war und ihre Wirkung auf das Publikum nicht verfehlte.
NWZ, 19. Oktober 2000
...Klavierduo Schemann überzeugt auf der ganzen Tastatur... Sie spielten miteinander, griffen ineinander, feuerten sich gegenseitig an - jeder den anderen an Musizierfreude noch übertrumpfend. Das Allegro brillant (F. Mendelssohn-Bartholdy) bot ein Feuerwerk an pianistischem Können...
Allgäuer Zeitung, 26. Juli 2000
Die wilde ungarische Art, erstklassig vorgetragen, steckte an und erhielt riesigen Beifall (Brahms: Ungarische Tänze).
Südwestpresse / Alb Bote, 09. Mai 2000
...Begeisternde Lebens- und Tastenstürme... (F. Schubert: Duo a-moll) Mit welcher Konsequenz das Duo von den ersten Tonrepetitionen des ebenso beängstigend wie zwingend langsam gespielten Themas an diesen Weg beschritt, zeugt von unerbittlichem künstlerischem Ernst, von großer musikalischer Kompetenz, von der Fähigkeit, weiträumige musikalische Strukturen lebendig werden zu lassen und sich ganz auf die absolute Trostlosigkeit dieser musikalischen Welt einzulassen. Mit archaischer Non-legato-Strenge ließen die Schemanns die grandiose Architektur der Fuge erstehen, die sich in der dissonanten Verzweiflung der Schlussakkorde verliert: Musik, nach der es keine Zugaben gibt (F. Schubert: Fantasie f-moll).
Teckbote Kirchheim, 20. Januar 2000
Und so interpretierte das Schemann-Duo auch das Werk, im ständigen Auf- und Abschwellen der Musik, im Wechsel zwischen schwerem Tutti und kammermusikalischen Episoden die ganze dynamische Spannbreite der zwei Instrumente voll ausschöpfend, immer kraftvoll zielgerichtet auf den Schluss hin spielend - atemberaubend und mitreißend in den "unglaublichen tödlichen Strudel" (M. Ravel: La Valse).
Neue Westfälische, 04. März 2000
Den Zauber der Poesie, die unmittelbar zum Herzen sprach, verwoben mit musikantischen Einfällen, wussten die Pianisten in einer brillanten Spielweise mit Oktaven, Doppelgriffläufen und Trillerketten zu gestalten, um hier mit einem unerschöpflichen klanglichen Vorrat und Eigenheiten zu fesseln und Klangfarbenverschmelzungen nahtlos ineinander übergehen zu lassen...
Hessische / Niedersächsische Allgemeine, 27. März 2000
Das deutsch-portugiesische Pianisten-Ehepaar Susanne und Dinis Schemann führte am Sonntagmorgen im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich einem größeren Publikum vor, dass es nicht nur die Technik zur Erzeugung homogener Klangflächen traumsicher beherrscht, sondern diese auch zu beseelen weiß. Beim erfolgreichen Duospiel auf einem Klavier ist meisterliche Beschränkung gefragt. Die Musiker gaben die entsprechenden Antworten synchron, was immer wieder Beifallsstürme entfachte. Dass das Klangprofil eines blieb - ob er oder sie die Führung vorgab -, spricht für das blinde Vertrauen eingespielter Partnerschaft...
Kölner Stadtanzeiger Nr. 87, 12. April 2000
...Im Gleichklang von temperamentvoll bis zart... Schon mit der Eröffnungssonate zeigten die Künstler absoluten Gleichklang in ihrem Spiel. Temperamentvolle Passagen voller dynamischer Kraft wechselten in voller Gleichstimmigkeit der beiden Instrumente mit zart-sensiblem Spiel. Hier schon sprang der Funke auf das Publikum über und belohnte die Künstler mit stürmischem Applaus...
Bayerische Rundschau, 24. Mai 2000
Das deutsch-portugiesische Ehepaar Susanne und Dinis Schemann begeisterte gleich an zwei Abenden mit einem geradezu perfekten musikalischen Miteinander: im Zusammenspiel, im Ausdruck, in der Technik.
Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide, 04. August 2000
Mit virtuoser Technik, einfühlsamer Interpretation und professionellem Auftreten gewann das Künstlerehepaar sehr schnell die Gunst des Publikums. Jede / jeder für sich Spitzenleistung erbringend, zeigten sie gemeinsam im vierhändigen Spiel, dass Ganzheit und Harmonie mehr sind als die Summe ihrer Teile... Anhaltender Applaus und Standing Ovations ließen das Duo noch drei Mal in die Tasten greifen.
Memminger Zeitung, 29. Juli 2000
Das rigorose Farbe-Bekennen bei Überleitungen, Tempowechseln und Abschlüssen, vor allem aber das ungestüme Temperament, das sich immer wieder Bahn brach - all das hätte wohl selbst den pingeligsten Punktrichter zum Ziehen der "Sechs" verleitet.
Freie Presse, 04. April 2000
...Ein Höhenflug mit zwei Flügeln...
Freie Presse / Zwickauer Zeitung, 09. November 1999
Technische Schwierigkeiten kennen die beiden Solisten nicht, sie sind sich ihrer Mittel sicher, die beachtliche Perfektion des Spiels ist allerdings kein Selbstzweck, dazu sind sie zu sehr Musikanten, leben aus dem Vollen.
Wiesbadener Tagblatt, 16. November 1999
...Beispielhafte Spielkunst... Egal, ob an zwei Flügeln oder zu vier Händen: Das einheitliche Zusammenspiel ist höchst beeindruckend.
Neue Westfälische, 20. November 1999
Begeisterte Zustimmung!
Süddeutsche Zeitung, 22. November 1999
Selbstverständlich, dass sie ihr Handwerk routiniert beherrschten, aber der Funke, der dabei übersprang, war das Entscheidende: wie das junge Pianistenehepaar in streckenweise synchroner Körperbewegung gänzlich unaufgesetzt diese musikalischen Variationen über die Dinge des Lebens aus der Sicht eines Todgeweihten zum Vortrag brachte, war voller Überzeugungskraft und von Klasse. (Franz Schubert, Fantasie in f-moll)
Harzkurier, 26. Oktober 1999
Spannend und damit meisterhaft geriet die zerbrechliche "Fantasie" (Franz Schubert) mit ihren subtilen harmonischen Rückungen. Das Largo war von dieser Spannung nicht ausgeschlossen.
Münchner Merkur, 26. November 1999
Nachdem der letzte Takt des "Scaramouche" von Darius Milhaud verklungen war, brach mit einem Schlag tosender Applaus los.
Offenbach-Post, 12. Oktober 1999
Es ist erstaunlich, mit welcher geistigen und künstlerischen Übereinstimmung die beiden zu Werke gehen, wie sie sowohl dynamisch als auch agogisch immer einer Meinung sind und trotzdem den Eindruck spontanen Musizierens vermitteln. Ob das nun der perfekt aufeinander abgestimmte Anschlag ist, das vielfältige Farbenspiel, die überzeugende Rhythmik oder die sensibel ausgeformten Verzierungen, das Zusammenspiel lässt keine Wünsche offen.
Die Rheinpfalz, 30. Oktober 1999
Ein Duo zum Schwärmen
PZ / Pirmasenser Zeitung, 30. Oktober 1999
Die beiden außerordentlich begabten Pianisten ergänzen sich künstlerisch in einer nahezu vollkommenen Weise. Sie musizieren beide energisch, dynamisch, fast drängend, sind technisch perfekt im Einzel- wie im Zusammenspiel und spielen präzise, mit sensiblem Ausdruck. Ein Klavierduo, dessen außergewöhnliche künstlerische Güte der Grund dafür ist, dass die beiden derzeit zu den gefragtesten und erfolgreichsten Kammerensembles im In- und Ausland gehören.
Freie Presse / Zwickauer Zeitung, 09. November 1999
Beifall für brillante Klaviermusik zu vier Händen
Borkener Zeitung, 07. Dezember 1999
Das junge Pianisten-Ehepaar Susanne und Dinis Schemann aus München hat sich in den vergangenen vier Jahren zu einer Vollkommenheit und Aussagekraft gesteigert, die am vergangenen Wochenende das Publikum von den Stühlen riss...
Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide, 4. August 1999
...Ein großartiges Konzert...
Schwarzwälder Bote, 16. Mai 1999
Musikfans auf der ganzen Welt hätten die Zuhörer vor allem um die einzigartige vierhändige Interpretation der Fantasie f-moll von Franz Schubert beneidet. Die wechselnden Stimmungen der Musik erfaßte das virtuose Klavierduo mit einem unglaublich schönen Ton und fein modulierten Anschlag. Erinnerungen an große Pianisten wie Walter Gieseking oder den jungen Alfred Brendel wurden wach. Dabei ist das Verblüffendste an dem seit 1985 zusammenspielenden Duo das blinde Verständnis untereinander, das Mithören und Mitgehen mit dem Auf und Ab der Musik.
Neue Westfälische, 13. Mai 1999
Dann verzauberten Susanne und Dinis Schemann die Zuhörer mit virtuosem, gefühlvollem und zugleich präzisem Klavierspiel. Das Publikum feierte bereits nach dem ersten Stück die beliebten Interpreten... Ein unvergeßliches Klavierkonzert
Böhme-Zeitung, 16. August 1999
Das ist ein dramatisches Erdbeben, ein pianistisches Inferno, das diese beiden Hexenmeister des Klaviers mit Allmacht in den Saal brechen lassen - die Welt geht unter, und sie tut es im Walzertakt. Toll! (Maurice Ravel, La Valse)
Fellbacher Zeitung, 30. März 1999
Beide Pianisten wirkten während des gesamten Konzerts hochkonzentriert, wie in einer eigenen Klangwelt gefangen und völlig aufeinander eingespielt: Harmonie in Vollendung.
Westfälische Nachrichten, 25. Mai 1999
Susanne Schemann scheint am Klavier mitzusingen, mitzutanzen. Wer dieser Pianistin einmal in die Spielweise schauen konnte, der wird ihr Spiel immer sehen, auch wenn er ein Stück nur hört, so ausgereift ist die Übersetzung ihres musikalischen Empfindens in Technik. Dinis Schemann spielt einen großen Kreislauf von Notenbild, gedanklicher Übersetzung und Tongestaltung. Vierhändig mit Susanne Schemann wird die Einheit eines Gesamtstromes bis in die Körpersprache beider sichtbar. Susanne und Dinis Schemann spielten nicht nur Musik aus einem Guß, sie verstanden es auch, ihr Publikum in eine musikalische Einheit zu ziehen.
Badener Zeitung, 15. Mai 1999
Klavierabend zu vier Händen war ein hochklassiges Musikerlebnis.
Haller Tagblatt, 12. November 1998
Atemberaubende Brillanz, Geläufigkeit und Präzision, dazu eine umwerfende Musikalität gehören zu den Eigenschaften, mit denen sich das Klavierduo Susanne und Dinis Schemann in den letzten Jahren in die Weltspitze vorgespielt hat. Bei Mozarts dreisätziger Sonate B-Dur hielt einen gleich die traumhafte Übereinstimmung und Synchronizität in Bann, mit der sich die beiden da die Bälle zuwarfen, dazu mit einer Leichtigkeit, Klarheit und einem gleichmäßigen Fluß, daß man tatsächlich den Eindruck gewann, einem nahtlos miteinander verwachsenen Zwillings-Organismus zu lauschen.
Fränkische Nachrichten, 14./15. November 1998
Also wirklich ein Klavierabend der besonderen Art.
Badische Zeitung, 05. November 1998
Solche Interpretation von romantischer Musik und Romantik in der Musik bewegt sich auf höchstem Interpretationsniveau. Es war dies ein beeindruckendes Konzert mit hochrangigen, stilsicheren Interpretationen, mit anscheinend unerschöpflichem pianistischen Können, ein musikalischer Höhenflug mit zwei Flügeln.
Rhein-Neckar-Zeitung, 19. Dezember 1998
...bildeten die beiden Spitzenkünstler bei diesen teils schmissigen, teils melancholischen Piècen (Johannes Brahms, Ungarische Tänze) eine überzeugende Einheit und bestachen mit lupenreinem Zusammenspiel, musikalischer Gestaltungskraft und perfekter Technik.
Donauwörther Zeitung, 17. Oktober 1998
Der Eingangssatz: eine einzige spannungsvolle Kantilene; wunderbares gemeinsames Atmen, selbstverständliches, ganz harmonisches wechselseitiges Übernehmen der kompositorischen Linien im Andante "Tendresse", schließlich ein ungebremster Wirbel spanischen Temperaments im Finale (Gabriel Fauré, Dolly). Zu recht begeisterter Beifall.
Allgäuer Zeitung, 19. November 1998
Können und Ausstrahlung - Klavierduo Schemann im Mainauschloß
Südkurier, 22. Oktober 1998
Selten erlebt man zwei Instrumentalisten in solch präzisem Einklang. Jede Zäsur, jeder Akzent, jedes Ritardando und jedes Accelerando stimmen perfekt überein. Das Duo bildet eine technisch vorbildliche musikalische Einheit.
Taunus-Zeitung, 20. November 1998
Bestrickend schön gelang nach dem eruptiven Beginn der Übergang zum Seitensatz. Trotz der klanglichen und tonartlichen Entrückung an mancher Stelle blieb der beunruhigende Charakter durch verhaltene Synkopen im Baß präsent (Franz Schubert, "Lebensstürme").
Main-Post, 14. November 1998
Es war allein schon faszinierend, zu erleben, wie hier zwei Interpreten gleichsam traumwandlerisch sicher miteinander harmonieren. Schon in der einleitenden Mozart-Sonate B-Dur KV 358 beeindruckte die ausgefeilte Leichtigkeit, das subtile Klangbewußtsein, die Frische, die Transparenz und Klarheit im Spiel der Schemanns.
Badische Zeitung, 05. November 1998
Seit einem knappen Jahrzehnt gehört das Duo zu den internationalen Aushängeschildern dieser Besetzung. Die Pianisten sind perfekt aufeinander eingestimmt, schaffen Wiedergaben, die jedes Detail belichten, Gegensätze auskosten und gern mal an die Kante schauen.
Landeszeitung der Lüneburger Heide, 28./29.03.1998
Mit welcher Unrast, welchem Tempo, welchem Wechsel von zartester Melancholie und heftigstem Ausbruch sie diesem Werk ("Grand Duo", Franz Schubert) gerecht wurden, ohne sich - und uns - auch nur im Andante eine Verschnaufpause zu gönnen, das kam einer auch im Konzert seltenen Offenbarung einer vielschichtigen musikalischen Welt gleich, die nicht nur mit den Ohren, sondern mit allen Sinnen wahrzunehmen ist...Begeisterter Applaus.
Süddeutsche Zeitung, 10. November 1997
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